UNESCO-Antrag

/UNESCO-Antrag
UNESCO-Antrag2018-05-24T13:00:10+00:00

Der FC PlayFair! hat bei der UNESCO beantragt, die „Fußball-Fankultur“ zum immateriellen Weltkulturerbe zu erklären und sie damit zu einem schützenswerten Kulturgut zu machen.

Mit dem Antrag an die UNESCO will der FC PlayFair! das öffentliche Bewusstsein darüber stärken, dass der Fußball eben nicht nur zum Spielball von Verbänden und Investoren wird. So heißt es auch im Antrag: „Die Schutzfunktion durch die Aufnahme in das UNESCO-Verzeichnis würde beispielhaft demonstrieren, dass der Fußball nicht alleine den Verbänden und Investoren gehört sondern grundsätzlich jedem, der sich dafür begeistert, aktiv oder passiv.“

Begleitend zu diesem Antrag haben wir eine Pressemitteilung veröffentlicht, die Sie unter folgendem Link einsehen können:

UNESCO-Pressemitteilung FC PlayFair! herunterladen

Wir freuen uns, wenn auch Sie der Meinung sind, die Fußball-Fankultur sei ein schützenswertes Gut. Wenn Sie uns in dieser Sache unterstützen möchten, können Sie dies hier tun. Einfach Vorname, Name und Email eintragen, dann erscheint Ihr Name in der Liste der Unterstützer.

Gerne dürfen Sie auch Freunden und Bekannten von diesem UNESCO-Antrag und vom FC PlayFair! erzählen.

Wenn Sie unseren UNESCO-Antrag  namentlich unterstützen möchten, würden wir uns freuen, wenn Sie sich hier eintragen:
Wir informieren Sie dann via Newsletter über den weiteren Verlauf unseres Antrags.

Vielen Dank für Ihr Engagement!

+++ UPDATE +++

Trotz vieler prominenter Unterstützer wurde unser Antrag bei der UNESCO leider abgelehnt. Wir nehmen es sportlich, werden es wieder versuchen und weiter am Ball bleiben! (hier Download Pressemeldung)

Prominente Unterstützung

Fußball ist Technikgott und Straßenkicker, Bolzplatz und Daimler-Stadion.
Fußball ist Fankurve und VIP-Lounge, rote Wurst und Häppchen. Fußball ist
aber kein reines Investorenprojekt oder Spekulationsobjekt. Wir müssen alle
zusammen arbeiten, um den wahren Geist des Fußballs zu erhalten.

Cem Özdemir, Spitzenpolitiker Bündnis 90/Die Grünen

Irgendwann, wenn Erpressung und Korruption kein Ende mehr gefunden haben; irgendwann, wenn der letzte Euro und der letzte Dollar aus dem Fußball herausgepresst worden sind; irgendwann, wenn der allerletzte Fan das Stadion verlassen und das Licht ausgeknipst haben wird, dann werden die UEFA und die FIFA merkan, dass man Fußbälle nicht essen kann…

Robert Obermeyer, Geschäftsführer robert obermeyer consulting GmbH

Ich komme ja noch aus einer Zeit, in der die meisten Klubs ihre Einnahmen über das Zuschaueraufkommen generierten. Dies ist heute anders, ohne TV- und Sponsoren-Einnahmen kann man in der Bundesliga und 2. Liga nicht mehr mitmischen. Und trotzdem sind die Fans wichtiger denn je. Nicht als zahlende Kundschaft, nicht nur als lautstarke und farbenfrohe Unterstützung, sondern auch als Herz und Seele des Vereins. Als diejenigen, die bedingungslos helfen, aber auch gehört werden müssen, wenn sie Tendenzen erkennen, die dem Kulturgut Fußball gefährlich werden können.

Fußball verbindet, Fußball integriert, Fußball elektrisiert. Fußball unterhält die Menschen, die ihrerseits durch ihr Engagement dafür sorgen, dass der Stellenwert des Volkssport Nummer eins weiter auf höchstem Niveau bleibt.

Deshalb unterstütze ich den Antrag des FCPlayFair, die Fußball-Fankultur zum immateriellen Weltkulturerbe erklären zu lassen.

Reiner Calmund, Fußball-Experte

Würth engagiert sich seit Jahrzenten aus Überzeugung für Kunst, Kultur und Sport. Die friedliche deutsche Fußball-Fankultur, Wochenende für Wochenende getragen von Millionen Menschen in unserem Lande, betrachte ich als einen wertvollen und daher auch schützenswerten Teil der deutschen Kulturgeschichte. Gerne unterstütze ich als Leiter Marketing/Werbung von Würth Ihren Antrag, die friedliche Fußball-Fankultur als immaterielles Kulturerbe bei der UNESCO schützen zu lassen. Die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs mit Begleiterscheinungen wie der nimmer endenden Zerstückelung und Erweiterung von Spieltagen betrachte auch ich mit Befremden. Sicher muss bei einem derart populären Kulturgut wie dem Fußball stets ein Ausgleich von wirtschaftlichen und anderen Interessen gefunden werden. Dabei nicht nur kommerzielle Aspekte im Auge zu haben, sondern auch die Interessen der friedlichen Fans gebührend zu berücksichtigen, halte ich für wichtig.

Dieter Münch, Leiter Marketing/Werbung, Firma Würth

Die Erklärung der „Fußball-Fankultur“ zum immateriellen UNSECO-Weltkulturerbe würde der Entfremdung des Profifußballs von Fans und Gesellschaft entgegenwirken und ein konkretes Zeichen gegen die Profitmaximierung setzen.

Dr. Stefan Kaufmann, Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages - Kreisvorsitzender der CDU Stuttgart

In Zeiten, in denen der ungehemmte Einstieg von Investoren in den Profifußball, aberwitzige Transfersummen und Millionengehälter für Spieler und Trainer dazu führen, dass der Fußball sich immer weiter von den Menschen entfernt, sollten wir uns immer wieder vor Augen führen, welche integrative Kraft im Fußball steckt und welche wichtige gesellschaftliche Rolle dieser Sport übernimmt. Der Fußball und seine Fankultur überwinden soziale, kulturelle, ethnische oder religiöse Unterschiede und wirken sehr stark als gesellschaftlicher Kitt. Diese Funktion des Fußballs als Volkssport und gesellschaftliche Kraft gilt es zu schützen und zu wahren. Daher unterstütze ich den Antrag des FCPlayFair, die Fußball-Fankultur zum immateriellen Weltkulturerbe erklären zu lassen.

Andreas Rettig, Kaufmännischer Leiter FC St.Pauli
Zu den Pressemeldungen